Dienstag, 1. Juni 2010

Ich bin immer wieder echt dankbar, wenn...




... wir wieder von Touren gut zurück gekommen sind. Und natürlich auch, wenn die Einsatzzeiten gut und positiv verlaufen sind. Die Stühle am Buzz blieben nicht leer (siehe auch letzter Eintrag) und auch die Begegnungen und Gespräche waren nicht "leer". Wer das BAM nicht erlebt hat, hat einiges verpaßt. BAM war in diesem Jahr...

"All inclusive..."
Und das Thema zielte natürlich darauf ab, dass - wer sich auf Gott einläßt und Sein Leben mit Jesus Christus lebt - nicht nur scheibchenweise Lebensfreude ergattert, sondern die ganze Lebensfülle bekommt. Aber ist halt wie bei allen Sonderangeboten: wer nicht hingeht und sie in Anspruch nimmt, geht leer aus! Wenn es um Religion geht, kann man lange diskutieren - dazu lade ich ein - wenn es um Jesus Christus geht, geht es um Erfahrung. Den kann man nicht diskutieren - Den muss man kennenlernen.

Und: wir haben Juni - und starten mit einem coolen Monatsspruch in den Monat: "Gott spricht: Sucht mich, so werdert Ihr leben!" Amos 5:4

Die meisten Angebote sind in der Regel nach ein / zwei Wochen nicht mehr gültig. Gottes Angebot ist immer noch gültig - nur: wer nutzt es?






Freitag, 28. Mai 2010

...Begegnung, Action, Music...


...erwarten uns in den nächsten 3 Tagen hier in Krelingen! Gestern sind wir nach langer Busfahrt (mit 4 Staus) dankbar beim diesjährigen BAM angekommen und wurden mit einem Lächeln und reichlich Essen begrüßt. Nach dieser Stärkung gingen wir motiviert an die Arbeit: Bus waschen, Küche putzen, Straßencafé aufbauen,... Das schöne Wetter trug seinen Teil zur guten Laune bei. Nach dem gemeinsamen Abendessen mit allen Mitarbeitern feierten wir Mitarbeitergottesdienst und erlebten eine Zeit bei einer entspannten Atmosphäre.

Motivation und gute Laune spürte man auch an diesem Morgen beim Frühstück, denn heute beginnt offiziell das BAM 2010. Für mich ist es faszinierend zu sehen, wie viele Menschen ihr Können, Zeit und Energie in dieses Festival stecken und als Mitarbeiter für junge Leute da sind. Die Teilnehmer sind zur Zeit noch unterwegs, doch langsam füllt sich das Gelände. 19.30 Uhr beginnt das Festival mit dem BAM-Opening, bei dem Mitarbeiter und Teilnehmer sich begegnen, Action erleben und gute Musik zu hören bekommen. "Zeit für dich" ist ein besonderes Angebot des BAM: es gibt ein Team, das ganz speziell für Leute da ist, die gern reden möchten. Wir Buzzler gehören dazu und möchten für Menschen da sein, ihnen zuhören und sie auch im Gebet begleiten.

Ich bin echt gespannt, was wir an diesem Wochenende alles erleben werden. Doch eines weiß ich jetzt bereits: JESUS ist dabei und es ist mein Wunsch, dass junge Menschen IHM begegnen!

Michal Langer

Mittwoch, 26. Mai 2010

Heute haben wir wieder unseren:




Gebetstag - und den beginnen wir so, wie er am besten beginnen kann: mit einem Gebet und Frühstück. Und anschließend können wir das tun, was uns zeigt, dass Gott Gebet hört und erhört: wir berichten von dem, was alles hinter uns liegt, wo Jesus Christus uns geholfen hat und besprechen mit Jesus Christus was vor uns liegt. Zwei Dinge gehören dazu: zum einen das "...Lobe den Herrn meine Seele - und vergiß nicht, was Er Dir gutes getan hat..." und dann auch, dass Jesus Christus uns etwas für unseren Alltag mitgegeben hat: Ohne mich könnt Ihr nichts tun!

Ohne Jesus Christus kann ich nichts tun, ohne Jesus Christus will ich nichts tun, aber mit Jesus Christus kann ich vieles bewegen und tun. Wie machen das eigentlich alle die Menschen, die glauben, ohne Jesus Christus könnten sie genauso viel tun?

Dienstag, 25. Mai 2010

"...war wirklich schön..."







...in Aidlingen! Dieses Jahr hat alles so richtig zusammen gepaßt: das Wetter, die Stimmung, das Team war hoch motiviert - Micha aus dem letzten Jahrgang war noch dabei und Elisabeth aus Freilassing - danke für Euer Helfen.













Und natürlich schicke ich meinen Dank auch an Dich und alle anderen, die uns in der Arbeit betend und auch finanziell begleiten und unterstützen.



Die Welt verändert sich rasant, innerhalb von JfC und ausserhalb, aber bleibend ist Gottes Treue, Liebe und Gegenwart! Es gibt viele Gründe, warum wir unterwegs sind, einer davon ist der, dass dieses Wissen alle diejenigen Menschen erreichen muss, die das noch nicht gecheckt haben. Dafür dass möglichst viele junge Menschen das verstehen und annehmen, dafür sind wir unterwegs, dafür nehmen wir vieles in Kauf, dafür lohnt sich der Einsatz!

Donnerstag, 20. Mai 2010

Zwei Dinge...

bestimmen unseren Alltag bei Jfc besonders: das ist zum einen das Gebet und das andere die Kaffeepause...aber ganz stimmt das natürlich nicht, denn wir sind ja auch sonst ziemlich eingespannt. Jetzt gerade packen wir die letzten Dinge und starten dann nach Aidlingen zum Pfingstjugendtreffen.

Momentan sind wir ziemlich viel unterwegs, kommen wenig zur Ruhe und doch sind wir begeistert von Jesus, weil Er derjenige ist, der uns in Bewegung setzt. Weniger das was wir von IHM wissen, sondern mehr das, was Er mit uns tut! Die Welt wird unsicherer - Jesus aber bleibt der Garant. Das einzige was uns Menschen helfen kann ist Jesus!

Dienstag, 11. Mai 2010

So sieht es aus...

...bei uns im Flur, wenn wir kurz vor dem nächsten Einsatz stehen! Morgen früh geht es los und wer uns besuchen will, der kann das tun: im Olympiapark in München in der Nähe der Eventbühne beim Ökumenischen Kirchentag.

Was zur Vorbereitung solcher Tage hilft ist Gebet, Geduld und eben das, was aus solch einer Kaffeemaschine heraus kommt!
All das dient einem einzigen Ziel: Menschen sollen Jesus Christus kennen lernen - und dafür setzen wir uns in Bewegung...

Samstag, 8. Mai 2010

Das waren wirklich nasse Tage!

Die wir hier in Holzkirchen gehabt haben. Aber das Wetter ist oft wie anderes im Leben: man muss es einfach nehmen wie es kommt. Heute ziehen wir weiter und bringen The Buzz nach München und dann fahren wir für ein paar Tage nach Hause, bevor es auf dem Kirchentag ab Mittwoch weiter geht.

Die Zeit hier war für alle eine Herausforderung der besonderen Art. Bedingt durch die schlechten Wettertage waren es weit nicht so viele Menschen, mit denen wir ins Gespräch kamen wie wir erwartet hatten. Eine wichtige Lektion haben wir gelernt: es kommt nicht auf Zahlen an, sondern darauf, dass wir da sind, Zeit haben und für Menschen erreichbar und wahrnehmbar sind.

Ein besonderes Erlebnis hatte ich aber doch: unser Jugendabend fiel aus, weil niemand kam. Also tat ich das, was wir am liebsten tun: ich ging dorthin, wo Jugendliche sich am Freitag aufhalten - zur Bushaltestelle. Und dort traf ich sie alle an, denen wir begegnen wollten...noch ganz junge Mädels mit einem "Kleinen Feigling" und einer Flasche Bier in der Hand, "Möchtegern-erwchsen-sein"-Jungs mit Zigaretten im Mund, auch mit Bierflaschen und grossen Sprüchen. Und dort begegnete ich auch Thomas der irgendwann plötzlich mit Fragen kam, Interesse zeigte und dann auch ein Fussballer-NT mit nahm.

Nach wie vor - und dieses Erlebnis bestätigte mir das - ist unser Platz als Christen dort, wo Menschen sich aufhalten, und zwar all jene, die nach einem erfüllten Leben suchen und es nicht finden, weil sie "das falsche in den Händen halten". Es ist so - es bleibt so: wollen wir dem Befehl Jesu treu bleiben und gerecht werden, dann müssen wir dort sein, wo Menschen sich aufhalten!

Mittwoch, 5. Mai 2010

...es regnet immer noch und es ist ...bbrrr...aber...

...wir sehen, dass Gott den Überblick behält. Den gestrigen Tag erlebten wir zunächst als ruhig, denn das regnerische Wetter lockte nur wenige Menschen auf den Jahrmarkt. Über Kaffee und Tee kamen wir mit den Jahrmarktshändlern ins Gespräch und knüpften Kontakte. Die Stunden vergingen und es schien als würden wir einen wenig aufregenden Tag haben. Kurz vor 17.00 Uhr wollten wir unser Café schließen, da gingen Jana und ich auf ein paar Jugendliche zu, die in der Nähe standen. Wir luden sie auf einen Kaffee ein... das ließen sie sich nicht zweimal sagen.

Es war ein Kommen und Gehen, doch ein kleiner Kern blieb die gesamte Zeit. Einer der Jungs bat Jürgen ihm etwas zu erzählen... Das überraschte mich total!
Die zunächst ablehnende Haltung verwandelte sich in echtes Interesse. Nach einer guten Stunde verabschiedeten wir uns und ich war erstaunt, was Gott aus diesem Tag noch gemacht hatte. So ist das eben im Leben.
Manchmal sehe ich keinen Sinn bei Dingen, die ich tue. Aber Gott weiß, was er aus dem Wenigen machen kann, was ich ihm zur Verfügung stelle. Ich bin gespannt, was wir heute erleben werden... vielleicht eine Fortsetzung von gestern?!

Michal Langer

Montag, 3. Mai 2010

...wir sind gut hier in Holzkirchen angekommen...










...aber zum Teil ist unser Herz noch in Freilassing geblieben. Daran merken wir auch, wovon unsere Arbeit lebt: von Herzblut! Ist eine kleine feine Gemeinde hier und wir sind gespannt, was wir noch alles mit Jesus erleben werden hier.

Wetter ist heute leider nicht so wirklich gut, es regnet...aber davon lassen wir uns nicht abhalten! Wir wuenschen uns sehr, dass wir der Gemeinde hier zum Segen werden und unseren Teil dazu tun koennen, dass Menschen Jesus Christus kennen lernen und wir sie in der Ewigkeit werden begruessen koennen.

Heute war aber noch ein Ruhetag fuer uns...morgen starten wir durch. Und wir sind freudig gespannt. Leider sind wir nur zu viert, da Johannes zu einer Beerdigung musste und die beiden anderen aus dem Team zu einer Univorbereitung...aber eigentlich sind wir ja doch zu 7:
Wir vier und dann noch unser Vater im Himmel, Sein Sohn Jesus Christus und der Heilige Geist! Und dann noch die vielen Beter in unserem Land.
Zusammen wir wir das, was wir sein wollen: ein starkes Team!

Samstag, 1. Mai 2010

Gott - hat mich heute abend echt überrascht!

Heute war für mich ein echt ereignisvoller und gesegneter Tag gewesen. Ich bin mir nochmal bewusst geworden, dass Gott tatsächlich Gebete erhört. Ich habe heute erfahren, dass Gott es ernst mit uns meint.
Der 1. Mai wurde nicht nur von uns Wohngemeinschaftlern gefeiert, sondern auch von anderen. Auf Grund des Maiwiesenfestes und potenziell vorgewarnte Randale an unserem Bus, hielten wir Nachtwache. Die gab es heute früh von 23.00-1.00, von 1-3 und 3-5 Uhr Nachtschichten. Zum Glück ist nichts ernstes geschehen und wir konnten etwas schläfrig, aber zufrieden eine Filmnachtwache daraus machen und uns dazu noch gut unterhalten. Im Laufe des heutigen Tages dann gab es viel zu tun, denn die sog. Mairundfahrt, an der Teilnehmer mit ihren Bikes eine Strecke abfahren und an mehreren Checkpoints anhalten mussten, hat statt gefunden.

Besonders gefreut hat mich, dass wir unter anderen Besuchern zwei junge Männer aus der Schule beim Jugendgottesdienst begrüßen konnten. Und wenn es nur dabei geblieben wäre, dass sie da waren, wäre das schon klasse gewesen. Doch Gott tut Wunder - und manchmal deutlicher als wir erwarten: gegen Ende des Abends hatten sich beide für ein Leben mit Jesus Christus entschlossen, IHM den Zugang zu ihrem Leben erlaubt und Jesus Christus ihr weiteres Leben übergeben!

Partys gibt es nicht nur bei uns: auch die Engel verstehen es zu feiern und solche Entscheidungen, die Menschen treffen, fördern die Feierlaune im Himmel (Lukas 15:20). Solche Anläße begeistern auch mich und zeigen mir: es war richtig, dass ich zu The Buzz kam. Denn zum ersten Mal in meinem Leben konnte ich das tun, was unser Ziel ist: Menschen beim Schritt hin zum Leben mit Jesus unterstützen.

Christian Setzer

Freitag, 30. April 2010

...vielleicht schreien manche nicht laut genug...


...und deswegen kommen möglicherweise ihre Gebete nicht bei Gott an! Das wäre eine Erkenntnis aus dem Erlebnis des Bartimäus, der blind war und durch Jesus geheilt wurde (nachzulesen in Lukas-Evangelium Kapitel 18). Gott hat kein Problem damit, dass es Probleme in unserem Leben gibt, aber Er hat ein Problem damit, dass wir oft genug versuchen, unsere Probleme selbst zu lösen!

War ein voller und toller Tag hier mit vielen Schulstunden, wertvollen Begegnungen und einem gut besuchten Jugendabend im Buzz. Wir machen hier alles, was man in einer WG tut: wir essen zusammen, wir reden zusammen, wir spülen zusammen ab, wir beten zusammen - und wir waschen sogar Klamotten...



"...wem könnte dieses Teil gehören"?





Morgen kommt der Jugendgottesdienst und wenn es Leute aus der Region Freilassing gibt, die hier grad lesen, dann...kommt doch einfach vorbei!18.00 Uhr geht es los! Bist Du dabei?

Donnerstag, 29. April 2010

Weil ich an dir interessiert bin!!


... genau dies sagte ich heute zu einer unserer WG Mitbewohnerin in einem Zweiergespräch.

Außer Schulstunden und Jugendabenden, die wir hier anbieten, habe ich mir persöhnlich vorgenommen, Beziehung zu den Jugendlichen aus meiner WG aufzubauen, sie zu einem Leben mit Jesus Christus ermutigen

und ihnen Antworten auf ihre Fragen zum Thema Glauben zu geben. Dies ist nicht immer einfach für mich, weil das Miteinander leben und das Unterwegs sein in den Schulen, schon ermüdend sein kann. Umsomehr genieß ich die Zeit bei den Mahlzeiten und die Nachmittage in denen wir die Sonne genießen, Hausaufgaben machen und zusammen quatschen können.

Wenn ich jungen Menschen so eine Aussage wie die oben entgegenbringe und ihnen somit zeige wie wichtig sie mir sind, wird mir manchmal bewußt, wie viel mehr noch steckt dahinter wenn Gott diese Aussage uns gegenüber trifft. Auch ich habe oft das Gefühl, wenn Dinge mich frustrieren, dass ich nicht weiß wohin ich damit soll und wer sich mein Meckern anhört.

Schnell denke ich an Freunde, Familie oder Teamkollegen. Wieso fällt es mir so schwer Gott meinen Frust zu geben. Weil ich vielleicht weiß, dass ich nicht so eine Antwort bekommen werde wie wenn mir meine beste Freundin genüber sitzt? Aber...weiß ich das wirklich? Meine Vermutungen halten mich manchmal ab, meine Freundschaft zu Jesus zu vertiefen! Oha!!! Ich weiß, was ich ablegen muss, damit ich meine Beziehung zu Ihm ausbauen kann! Und: gut, dass Jesus mir dabei helfen will! Eben doch ein richtig guter Freund, der "wirklich an mir interessiert ist!"

Jana Seifert









Mittwoch, 28. April 2010

...heute bin ich wirklich müde...






...und die anderen sind es auch!



Aber die Zeit in der Gospel-WG ist echt klasse und wir haben eine echt gute Zeit zusammen.
Ein Gedanke noch zur Nacht: weil Gott uns das Leben gegeben hat, bejaht Er uns auch grundsätzlich! Und weil Gott uns bejaht, ist Er nach wie vor an Menschen interessiert. Ich bin echt froh, dass wir das auch so an andere Jugendliche weitergeben können.

Dienstag, 27. April 2010

Und es war der...



...dritte Tag, der heute zu Ende geht hier in Freilassing. Wir sind bestens versorgt was das Essen betrifft und stellen immer wieder fest: wenn man gut versorgt werden will, muss man nach Bayern kommen und am besten noch nach Freilassing! Die Stimmung in unserer Gospel-WG ist gut, so nach und nach schlafen auch alle immer besser und es macht Spaß zusammen zu wohnen. Aber auch sonst war es ein turbulenter Tag und während ich hier noch schreibe, sitzen am Buzz immer noch Jugendliche und genießen es, dass wir in dieser Woche hier sind.


Einen Gedanken aus dem Abendprogramm halte ich hier fest: Gott hat uns nicht geschaffen, damit wir IHM davon leben, sondern damit wir unser Leben gemeinsam mit IHM leben. Wer mit Gott lebt, lebt einer herrlichen Zeit entgegen und erfährt das schon jetzt, wer auf einen gute Partnerschaft mit Gott zu verzichten glaubt, läuft einem Desaster entgegen. Durch Jesus haben wir einen Ausweg gefunden, um solch einem Destaster zu begegnen - und wohl denen, die das erkannt, erfaßt und für sich in Anspruch genommen haben!

Hauptschule Mitterfelden



Der Tag begann für uns mit einem gemeinsamen Frühstück um 06:30 Uhr. Während die anderen Teilnehmer sich auf den Weg zur Schule machten, machten wir unseren Bus startklar und machten uns auf den Weg zur Hauptschule Mitterfelden. Hier sollten wir die ersten Schulstunden auf diesem Einsatz halten.

Dort angekommen trafen wir uns noch einmal zu einer Besprechung und Gebet als Mitarbeiter zusammen, während die ersten Schüler den großen Bus aus sicherer Entfernung neugierig zu betrachten begannen. Das Programm für diesen Tag: zwei Doppelstunden über Werte und zwei über Wahrheit in der sechsten beziehungsweise der siebten Klasse. Wir waren von den Lehrern im Vorfeld gewarnt worden, dass die Schüler für uns schwierig werden könnten, aber als die Klassen dann bei uns im Bus waren, merkten wir davon nicht viel.

Die Schüler schienen sich über die Abwechslung zu freuen und hörten uns während des Unterrichts aufmerksam zu. Gleichzeitig konnten sie in den Kleingruppen, in denen wir zu viert oder zu sechst einige Fragen besprachen, ihre Meinung dazu einbringen, was sie unter Werten verstehen, ob sie der Meinung waren, dass man unter allen Umständen die Wahrheit sagen sollte oder ob eine Notlüge ab und zu auch nicht verkehrt sei.

In einer Schulstunde konnten wir erfahren, wie Gott durch sein Wort auch so jungen Menschen schon begegnen kann. Wir überlegten in einer Kleingruppe, ob einem auch der Glaube bei wichtigen Entscheidungen helfen kann. Ich erklärte, dass ich erlebt hatte, dass Gott mir in meinem Leben Antworten schenkt, zum Beispiel durch sein Wort. Obwohl es die Bibel schon so lange gibt, kann sie immer noch in mein Leben hineinsprechen und mir Tipps geben, wie ich mein Leben leben sollte. Das wollte eine Schülerin gleich überprüfen und las einen beliebigen Vers aus einer augeschlagenen Bibel, die zufälligerweise bei uns im Bus lag: "Richte erst draußen deine Arbeit aus und bearbeite deinen Acker; danach gründe dein Haus." -Sprüche 24,27. Es leuchtete den Schülern ein, dass es sinnvoll ist, erst für eine gesicherte Existenz zu sorgen, bevor man begann, sich Dinge anzuschaffen. Die Schüler verstanden, dass die Bibel uns Tipps geben kann, wie wir unser Leben gut führen können und obwohl es sie schon so lange gibt, in unser Leben hineinspricht!

Simeon Zöllner

Sonntag, 25. April 2010

Die Bibel empfiehlt uns ein Tauschgeschäft!




Heute erlebten wir einen Sonntag, der seinem Namen alle Ehre machte. Blauer Himmel, strahlender Sonnenschein und gute Laune: ein super Start für unsere Gospel-WG. Wir starteten 8.00 Uhr mit den Jugendlichen aus Freilassing und Umgebung mit dem Frühstück in den Tag. Nach dem Gottesdienst und Mittagessen, das von uns allen gemeinsam vorbereitet wurde, genossen wir die Sonne, erkundschafteten Duschmöglichkeiten und die Stadtmitte von Freilassing.

Mit viel Spaß, Musik, gegenseitigem Kennenlernen verbrachten wir den Nachmittag. Für den Abend hatten wir einen besonderen Gast eingeladen. Ange Gunda aus Kongo berichtete aus seinem Leben und von den Abenteuern, die er mit Gott erlebt hat. Gespannt saßen wir im Kreis und hörten ihm zu. Seine Augen leuchteten als er uns ein "Geheimnis" verriet: Gott hat keine Probleme, aber viele Lösungen. Wir Menschen haben viele Probleme, aber keine Lösungen. Warum also tauschen wir nicht einfach?! Gott nimmt uns die Probleme, wenn wir sie gegen Seine Lösungen eintauschen wollen! Wie das geht und wie Er das machen kann, erfährt man immer dann, wenn man in der Bibel liest, das Gespräch mit Gott sucht und: Ihm vertraut!

Michal Langer



Samstag, 24. April 2010

Wir sind angekommen in Freilassing, wenn auch mit...


...kleineren Schwierigkeiten. Bis Irschenberg hatten wir keine Probleme, aber dann ging es nur noch schleppend. Grund war dass es mit der Kraftstoffzufuhr nicht klappte. Es gibt prickelnderes als Samstagnachmittag sich um einen Lkw-Service zu bemühen...es kam keiner. Der eine hatte keinen geeigneten Filter, der zweite seiner Ansicht nach war zu weit weg und der dritte verließ die Werkstatt nicht ohne Zahlungsgarantie. Also hab ich halt den Filter selbst gereinigt, wieder eingebaut und bei gutem Wetter und einem Dankgebet sind wier hier gut angekommen.
Jetzt freuen wir uns auf die Woche, ist eine Gospel-WG, das bedeutet, wir leben mit den Jugendlichen der Gemeinde eine Woche zusammen im Gemeindehaus.



Ist bei dem Filter wie im richtigen Leben: wenn der Durchfluß von Gottes Segen in unseren Alltag durch den Dreck verstopft ist, dann bleibt man irgendwann mal auf der Strecke! Und weil Jesus Christus Sein Zuhause auch ohne Zahlungsgarantie verließ - Er selbst ist ja das Zahlungsmittel für ein gelingendes Leben - und junge Menschen dies erfahren sollen, deswegen sind wir hier! und unterstützen mit unseren Möglichkeiten die Jugendarbeit hier!

Donnerstag, 22. April 2010

So sieht es aus...



...wenn wir uns rüsten für die kommenden Wochen, in denen wir unterwegs sein wollen. Langsam steigt die Spanung und obwohl wir das kennen, ist es doch jedes mal ein neues Gefühl. Und richtig gut geht es uns erst wieder, wenn wir gesund und wohlbehalten zurück sind...aber freuen tun wir uns doch auf die kommenden Wochen.
Los geht es in Freilassing, dann sind wir in Holzkirchen und anschließend findet man uns auf dem Olympiagelände in München beim Ökumenischen Kirchentag.

War noch ein Gedanke aus dem Bibellesen heute morgen (1.Mose 8): womit begann Noah seinen Neuanfang nach der Sintflut? Mit Anbetung Gottes - er gab Gott die Ehre!
Womit verabschiedeten sich die Jünger von Jesus Christus (Lukas-Evangelium 24) bei der Himmelfahrt? Mit Anbetung! Und wie will ich Jesus Christus begegnen bei Seiner Rückkehr? Mit Anbetung!