Und dann noch mal zu der Frage, woher ich die Sicherheit nehme. Das läßt sich so beantworten:
1. Ich glaube den Aussagen der Bibel (ich hab nicht gesagt, dass ich alles verstehe!) und hab auch überhaupt keinen Gedanken, warum Männer wie Mose, Josua oder Lukas oder Johannes mir was sagen sollten, das nicht der Wahrheit entsprechen würde. Das würde auch keinen Sinn machen, denn niemand ist bereit, für etwas zu leiden, das gelogen ist.
2. Wenn das stimmt, was in der Bibel geschrieben steht, und ich ich glaube ja dem, dann ist Jesus Christus im täglichen Leben erfahrbar, mal mehr, mal weniger, aber immer auch erfahrbar. Und das kann ich bezeugen.
3. Viele fragen nach Beispielen, ich hab welche gefunden, und das hat für mich neu damit begonnen, dass ich Psalm 136:4 gelesen habe. Das hat mich zu dem gebet geführt: Gott, ich will Wunder sehen! Das war wie das Reinigen einer Brille: ich entdecke jeden Tag neue Wunder - und eines davon ist jemand mit Namen Bernd!
Es ist wesentlich logischer, an einen Entwickler und Schöpfer zu glauben als an Zufall. Das führt mich zur letzten Zahl:
4. Naturwissenschaftlich gesehen spricht alles FÜR einen Schöpfer, auch wenn damit nicht gesagt ist, dass wir naturwissenschaftlich alles erklären können. Doch die Erklärung liegt im Detail - und das führt mich wieder zu Psalm 136. Will noch mehr gesucht werden? Das Buch Hiob und vor allem die letzten Kapitel seien hiermit genannt. Aber nun genug von mir...der Ring ist frei und fairer Austausch von Überlegungen und Argumenten immer herzlich willkommen!
Für mich ist es eine große Hilfe zu wissen, dass Gott mich gewollt hat und Jesus Christus diesen Willen mit Seinem Handeln unterstrichen hat.
Noch ein Satz zu der Frage nach "...führe uns nicht in Versuchung"...ich gebe zu, das ist nicht mit einem kurzen Satz zu erklären. Nochmal: wenn man diese Passage vom griechischen her liest, ergibt es einen Sinn. Aber das würde heute meinen Rahmen sprengen. Wer schließt sich an?


