Mittwoch, 3. Februar 2010

...und es ist immer noch Winter...


















...und das kann man überall noch sehen. Aber: die Vögel zwitschern schon den Frühling herbei. Und die heutige Sonne tut ihren Teil dazu, dass die Freude auf wärmere Zeiten zunimmt.

Wovon träumen Evangelisten bei JfC bei Nacht?

...von einem Dienstwagen wie diesem! Aber das ist natürlich nicht ernst gemeint. Mir schwebt mehr vor, dass wir in den nächsten ein/zwei Jahren The Buzz mit einem moderneren Bus ersetzen.

Und bis das möglich ist, haben wir noch am jetzugen zu tun, denn bis wir wieder zum Einsatz kommen, muss noch Dies und Das getan werden.
Den Ändy würde das begeistern...

was zurzeit in unserer Garage steht, denn wieder hat ein zum Teil zerlegter Trecker

seinen Platz vorübergehend in unserer Garage gefunden. Und ich betone: vorübergehend! Alfred will daran arbeiten...wenn der Winter vorbei ist...und ich hoffe, dass er es auch wirklich tut. Wenn nicht...muss unser Friesenweber kommen und ihm helfen, Erfahrung hat er ja mit seinem eigenen vor längerer Zeit mal gesammelt.

Erinnert mich irgendwie an unseren Auftrag, den wir bei JfC haben: damit etwas wieder in Gang kommen kann, muss es von einem kompetenten Fachmann wieder hergestellt werden. Zerlegen ist kein Problem, aber wieder zusammen bringen...gut wer Jesus Christus in seinem Leben dabei hat! Er ist ein Mann, der kann`s!

Montag, 1. Februar 2010

"...und jetzt steigen sie sogar noch auf `s Dach..."






Irgendein Song aus der Vergangenheit hatte das mal kreiert: Montag ist Schontag...das trifft nicht zu, zumindest bei mir nicht!. Eigentlich bin ich krank, mir rauschen die Ohren, die Stimme ist weg, eigentlich...aber da ich ja Schwabe bin (und Schwaben haben immer eine besondere Auffassung zur Vernunft...)und es eben viel zu tun gibt, ...eben: eigentlich...

Aus Mühltal ist Verstärkung dazu gekommen, und eigentlich wollten wir das eine oder andere am Buzz machen...schon wieder eigentlich. Statt dessen sind Jana und Carsten unserer Buzz-Zentrale auf das Dach gestiegen und haben das getan, was wir von Christus gelernt haben: entlasten - runter mit dem Gewicht vom Dach!
Ist wie im richtigen Leben auch: wenn mal das Gewicht zuviel wird, dann stürzt alles ein. Damit das nicht passiert, sind die beiden auf das Dach gestiegen und damit wir Menschen nicht zusammen brechen unter unserer Schuld, dafür ist Christus ans´Kreuz gegangen. Nicht ganz freiwiliig, aber doch voller Liebe!

Ist übrigens auch die Losung für heute:

Ich preise Dich, Herr, denn Du hast mich aus der Tiefe gezogen!" Ps.30:3
Ich hoffe, Du kannst darin mit einstimmen. Wer Tiefe kennt, weiß auch was es bedeutet, wenn man wieder jubeln kann! Mit dem Jubeln hab ich es grad nicht so, aber weiß doch, dass Jesus Christus bei mir ist. Und auch bei Dir! Und deswegen...doch doch...kann ich schon auch jubeln. Nur halt nicht ganz so laut wie sonst. Aber das kommt wieder!

Samstag, 30. Januar 2010

Was tut man, wenn man von einer Willow-Creek-Konferenz zurück kommt?


...man schaufelt zuerst mal den Parkplatz frei, damit man überhaupt ausladen kann... und das war nötig, denn momentan liegt so viel Schnee, dass man nicht mehr weiß wohin mit der Pracht.
Ist wie im richtigen Leben: was schön aussieht verlangt auch viel Arbeit und nicht immer gefällt einem das sofort! Doch wenn dann Sonne kommt...oh Boy...und wer in der Nähe ist, den lade ich ein, vorbei zu kommen und Winter zu genießen!
Lohnt sich ganz sicher!

Donnerstag, 28. Januar 2010

...draußen schneit es...

...aber hier in der Messehalle 3 ist ziemlich vile los...und Dank des ERF kann ich hier einen kurzen Eintrag machen. Hab schon einige Ehemalige getroffen (Bernd Papenfuss, Rebecca aus Tübingen...) und freu mich dass ich hier sein kann und grüß alle, die nicht hier sind aus Karlsruhe. Gott segne Euch und Dich!

Montag, 25. Januar 2010

...es kommt auf die Details an...


...wenn man über den Winter nachdenkt! Heute nacht fiel wieder Schnee, und im ersten Moment hatte mich das geärgert, denn Schnee bedeutet für mich immer: Wege räumen, zur Seite schieben, schwitzen...eigentlich müßte ich nur lange genug warten, dann würde der Schnee von alleine wieder weggehen, aber das sehen Menschen um mich herum, die einen Weg suchen, natürlicherweise etwas anders!

Aber beim genauen Hinsehen...

...entdeckt man auch die schönen Seiten vom Winter: die liegen im Betrachten der Details. Zum Beispiel ein durch Schnee und Kälte verzierter Baum!

Winter ist ein Genuß,
wenn es draußen kalt ist...

...und drinnen warm! Und damit das so bleiben kann, ist Frank gekommen, ein Installateur aus der Umgebung und der kümmerte sich um die Reinigung unserer Heizung. Ist da mal genügend Dreck vorhanden, wird es nicht mehr wirklich warm! Ist wie im richtigen Leben: wo der Dreck zum Bestandteil wird, geht der Lebensfreude die Wärme aus.

Das habe ich erlebt, das haben andere erlebt...und viele erleben es immer noch!
Ich glaube, das ist einer der Gründe, warum wir mit The Buzz und den anderen Arbeitsbereichen existieren und Einsatz zeigen. Übrigens genau wie die vielen Jungscharmitarbeiter, Jugendkreismitarbeiter und Leiter, Pastoren, Pfarrer und und und...Menschen brauchen Reinigung, sonst geht ihnen "der Ofen aus" und dann wird es kalt in ihrem Leben.

Und wieder ist unser Kofferraum gepackt mit Infomaterial, denn...

...wir haben die Möglichkeit, unsere Arbeit beim Willow-Kongress in Karlsruhe vorzustellen. Wär gut, wenn in dieser Zeit einige Möglichkeiten entstehen könnten, die uns helfen, dort sein zu können, wo Menschen sich aufhalten und wo Jesus Christus war ist und uns haben will: mitten im Leben! Denn dort gehören wir hin - dort haben wir unsere Aufgabe - dort ist unser Platz!

Mittwoch, 20. Januar 2010

....es wird dunkel...


...nicht irgendwo, sondern im Buzz, denn wir gehen den nächsten Schritt zum "Raum der Stille" an. Seit heute ist eine Firma dran, uns den hinteren oberen Teil der Fenster zu bekleben mit schwarzer Folie, damit aus dem Raumabteil der "Raum der Stille" werden kann. Der nächste Schritt ist dann der Einbau einer Trennwand und die Feinheiten der Inneneinrichtung.


Und dann hoffen und wünschen, wir beten und arbeiten daran, dass junge Menschen in diesem "Raum der Stille" einen Begegnung haben werden, die ihr Leben verändert und beeinflußt hin zum Guten: die persönliche Begegnung mit Jesus Christus!

Denn nur dafür machen wir das - und deswegen suchen wir auch den Ort, wo wir Menschen begegnen: mitten im Alltag, mitten in Deiner Stadt - mitten im Leben!

Weihnachten ist zwar vorbei, aber die Auswirkungen...


...sind für uns immer noch zu spüren...und die haben uns in diesem Jahr in besonderer Weise gesegnet! Denn die Kirchengemeinde in Unterriexingen bzw. das Jugendwerk dort...eigentlich waren es die Jugendlichen und Mitarbeiter...sie haben sich für die evangelistische Arbeit mit The Buzz stark gemacht und etwas getan, was uns sehr hilft, die Arbeit weiterhin zu tun: sie haben das eingesammelt, was über Weihnachten in den Wohnzimmern stand - die Tannenbäume. Vielen Dank Ihr Unterriexinger für Eure tatkräftige Unterstützung, mit der Ihr uns geholfen habt, dem Auftrag Jesu gerecht werden zu können.
Und heute...

...gehen wir den nächsten Schritt Richtung "Jahr der Stille". Die Fenster im oberen Stock von The Buzz werden mit schwarzer Folie zugeklebt, so dass wir den "Raum der Stille" bald einrichten können. Was dann noch fehlt, sind die Trennwände und die restliche Inneneinrichtung - und dann kann es losgehen...und wir hoffen sehr, dass Jugendliche in diesem Raum auf eine besondere Weise zu Jesus finden können. Denn nichts brauchen junge Menschen in unserer Zeit so sehr wie eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus! Und die gilt es bekannt zu machen - dafür sind wir unterwegs!

Montag, 18. Januar 2010

...er kann auch seine Reize haben...


...naja...ich vielleicht auch ein wenig...aber die meisten Reize, die von mir ausgehen sind eher differenziert zu betrachten. Gemeint ist der Winter, der momentan mindestens eine Ruhepause einlegt...und ich finde es noch gut, denn wir gehen auf die kommenden Evangelisationseinsatztage zu. Aber einen verzauberten Blick auf die gefrostete Natur lohnt sich allemal.


"Die eigentliche Qualität des Lebens besteht nicht im Erfolg, sondern im Betrachten und Erkennen".

Und das geht nicht, wenn wir durch den Alltag hetzen. Leben muss man genießen, will man es genießen. Die Geschehnisse in Haiti machen uns das deutlich, wie schnell sich alles verändern kann. Wehe dem, der solche Dinge ignoriert! Wohl denen, die solche Geschehnisse bewußt registrieren: an solchen schrecklichen Ereignissen verdeutlicht uns Gott, dass wir allzu oft die falschen Grundeinstellungen zum Leben haben!


Nur damit es niemand falsch einordnet: ich bin sehr froh, dass wir in Europa von solchen Ereignissen nicht betroffen sind, aber ich versuche mit den Menschen mit zu fühlen und tue das, was ich am besten für die Menschen tun kann: ich trage betend mit. Bei all dem Leid
gibt es etwas, das mich begeistert: der größte Flugzeugträger der Welt kommt zum Einsatz - und nicht etwa, um etwas zu zerstören, sondern um Leben zu erhalten! Diese Zweckentfremdung ist einsame Spitze.

Donnerstag, 14. Januar 2010

Goodbye Jeannette!

...und das wirklich auch in englisch. Nun gehörte sie nicht zum Arbeitsbereich von The Buzz, aber doch war sie ein Teil von uns, von JfC, von einem Team von Mitarbeitern, die sich dem Auftrag hingeben, junge Menschen mit dem Evangelium zu erreichen. Ihr Auftrag ist beendet und während ich diese Zeilen schreibe, sitzt sie schon im Flieger nach Canada...Jeannette, Du wirst uns fehlen - aber wir freuen uns mit Dir über Deine neue Aufgaben und wünschen Dir, dass Du sie auch dort mit derselben Liebe ausüben kannst wie hier und denen so zum Segen werden kannst, wie Du es uns gewesen bist!


Und wir haben wieder Unterricht...

...in unserer Zentrale mit dem Jahresteam und einigen neu dazu gekommenen jungen Leuten, die entweder im Jahresteam oder auch als Volontäre mit Project Serve zum Einsatz kommen. Wichtigster Gedanke in den letzten zwei Tagen:

Gott hat uns zuerst geliebt und Gott hat sich zuerst auf die Suche nach uns Menschen gemacht! Wenn es etwas gibt, das mich immer wieder aufmuntert und mir gut tut, dann ist es das: Gott hat mich in meiner Schuld - und Unvollkommenheit nicht aufgegeben! Bei allen Veränderungen, die es bei uns gibt, bleibt dies bestehen und als Nachricht, als Auftragsinhalt, als "Message" an junge Menschen weiter zu geben:
Gott hat Dich weder verlassen noch aufgegeben!

Donnerstag, 7. Januar 2010

..das Jahr hat begonnen...



...und mit dem Start in das neue Jahr kam auch der Schnee!

Ist schon eine Weile her seit dem letzten Eintrag, was nicht bedeutet, dass wir nichts getan haben...dabei ist es eigentlich genau das, was wir getan haben nämlich nichts. Nichts, was mit Arbeit zu tun hat - und doch hatte es mit Arbeit zu tun - das Zur-Ruhe-kommen...etwas, das Schwaben nicht immer einfach fällt, und ich bin einer. Doch gut getan hat es allemal. Seit dem 06.01. hat uns der Alltag wieder eingeholt, die Kinder sind wieder in der Schule und wir können dort weitermachen, wo wir zuletzt aufgehört haben: bei den Planungen für die Evangelisationseinsatztage in diesem Jahr.


"Rede Herr, denn dein Knecht hört"...

Diese Bereitschaft von Samuel (1.Sam.3:9) klebt auf meinem Losungsbüchle...und sie ist auch die Leitlinie, an der ich mich in diesem Jahr orientieren will - mehr als in den vergangenen, weiß ich doch: wenn das Hören zu kurz kommt, kommt beim Reden nicht viel raus... und das soll es doch - zum Segen für diejenigen, die hören wollen!

Ist nicht jedermanns Sache, das Losungsbüchle, aber ich weiß, wie viel es mir bedeutet, den Tag mit Gottes Wort und (meistens) Seiner Zusage zu beginnen. Möchte ich nicht missen! Wo ich den Tag ohne Jesus begonnen habe - und das habe ich in der Vergangenheit auch - hat es mir nichts gebracht, manchmal geschadet, aber meistens waren es Tage, die waren es nicht wert, dass ich sie gelebt hatte...ohne Jesus ist das Leben nichts - mit Jesus ist es alles!



Dienstag, 15. Dezember 2009

...und nicht nur Jugendlichen waren da, sondern auch...

..der Nikolaus...


und der kam nicht mit leeren Händen, sondern verteilte, was er im Sack mit sich schleppte. Sein Knecht war in Wahrheit natürlich nicht der Knecht, sondern das war der Bürgermeister. Aber für diesen Tag hatte er den Schlips mit einem Kartoffelsackhemd getauscht...und dann bekamen sogar wir vom Team auch noch was ab.

Jetzt aber geht das Jahr zuende...

Momentan sind wir dabei, das Haus in Stahlhofen sauber zu machen, der Buzz ist im wesentlichen schon winterfest. Heute nachmittag geht das Team dann nach Mühltal zurück und wohl Ende Woche auch dann heim über die Feiertage. Und dann kehrt Ruhe ein in JfC, bis...





...es Januar 2010 wieder losgeht!


Und dann haben wir viel vor...es kommt das "Jahr der Stille", und das wollen wir nicht ganz so still nutzen, um junge Menschen dort hin zu bringen, wo sie Jesus Christus begegnen können: in der Stille! Dafür rüsten wir den Oberstock etwas um und richten dort einen "Raum der Begegnung mit Jesus Christus" ein. Im Januar beginnen wir mit dem nächsten Planungsschritt und im März werden wir in Sindelfingen den Anfang dafür haben.
Und was wir brauchen außer den technischen Vorbereitungen sind noch Mitarbeiter: wir suchen
  • mindenstens 6 junge Leute, die für ein Jahr hier noch in unser Jahresteam einsteigen
  • ein fähiges, motiviertes Hauselternpaar für unsere Buzz-Zentrale in Stahlhofen, die nicht in Stechuhrzeiten denken, sondern sich berufen wissen, Teams mit klarem Auftrag zu begleiten
  • personelle Unterstützung für unsere Teams in unserer Hauptzentrale in Mühltal

Und natürlich...Möglichkeiten, wo wir mit The Buzz in der Fußgängerzone stehen können, um das zu tun, was uns am meisten am Herzen liegt: junge Menschen in die Gegenwart Jesu führen zu können.


Freitag, 11. Dezember 2009

...und dann kamen doch noch Jugendliche auf...




...eine Tasse heißen Tee in den Buzz.


Und das sah anfangs noch gar nicht danach aus, denn das Wetter war nicht besonders gut und viel los war auch nicht. Doch dann kam eine ganze Clique und plötzlich waren wir mitten drin in den...

...Fragen und Gesprächen.

Es gibt viele Gründe, die man sich überlegen könnte, warum wir um diese Jahreszeit nicht mehr unterwegs sein sollten...aber die Begegnung mit solchen Jugendlichen sind mindestens 8 Gründe, warum es gut ist, dass wir doch noch unterwegs sind!

Ich hör die ersten jetzt schon unken mit der Frage "...und dafür so ein Aufwand... ist das gerechtfertigt...?" ...und mir fällt ein, welchen Aufwand Jesus Christus in Kauf genommen hat, um uns Menschen das zu geben, was wir durch die Sünde verloren haben: eine neue Perspektive! Neues Leben! Vergebung meiner Schuld! Versöhnung mit dem lebendigen Gott!

Ja! Gottes Liebe zu uns Menschen rechtfertigt diesen Aufwand! Übrigens war Judas auch jemand, den die Frage nach dem Aufwand beschäftigt hatte...die anderen Jünger dachten auch ständig nach, was man alles mit dem Geld, das eine Frau investierte, um Jesus zu salben, hätte tun können...weil Gott diese Jugendlichen so sehr liebt, dass Er Jesus Christus seinen Sohn in unsere Welt schickte, darum lohnt sich dieser Aufwand!

Donnerstag, 10. Dezember 2009

...und im täglichen Leben...






...gibt es oft Konflikte!


Das ist überall so, nicht nur in der Welt, sondern auch bei JfC. Wo Menschen mit Menschen arbeiten, kommen die vor. Die eigentliche Frage ist ja nicht, ob sie vor kommen, sondern wie wir Konflikte lösen. Roy Crowne, bis vor kurzem noch Direktor von JfC England, hat usn dazu einiges berichtet und die Grundlage dafür war - wie könnte das auch anders sein - die Bibel und speziell dazu auch Nehemia.
"Führen gelingt am besten aus den Beziehungsfaktoren heraus!"
Und da hat er uns 4 Schlüssel mit gegeben:



1. Vertrauen (muss man sich in unseren Tagen erst verdienen)
2. Liebe
3. Verständnis
4. Respekt und Ehre
Und wo läßt sich dies am besten lernen und trainieren?
1. Im Alltag und im Umgang mit Menschen und
2. unter anderem - aber da sehen wir halt auch unsere Platz bei JfC Deutschland


Willkommen in der Realität!

Mittwoch, 9. Dezember 2009

...und wenn wir beten...



...dann ist das etwas, das auch unseren Herrn erreicht! Und zum Beten haben wir uns heute wieder getroffen! Nicht dass wir das sonst nicht tun, aber der Gebetstag ist die Zeit, in der wir alle von JfC aus den verschiedenen Ecken Deutschlands, aus den verschiedenen Büros und von den verschiedenen Arbeitsbereichen zusammen kommen. Zum einen, weil wir hören wollen, was Gott alles getan hat und wasER noch alles mit uns tun will!

Drum herum gibt es natürlich auch noch sonst einiges zu tun...das ist Teil dessen, was unser Alltag mit sich bringt! Und dort ist auch der Platz, wo wir mit Jesus Christus am meisten erleben: im täglichen Leben...




Dienstag, 8. Dezember 2009

"...in Kopenhagen reden die Regenten der Welt über`s Wetter...

...und wir haben es hier, in Menge und in flüssiger Form und leider viel zu warm...aber mir kann es recht sein, da bleiben die Straßen dann frei. Donnerstagabend starten wir noch mal zu einem Weihnachtsmarkt nach Rennerod, und da wäre es schon gut, wenn es nicht regnen würde.







Carsten hat mir seinen Einsatzbericht gegeben von Steinhagen vom letzten Weihnachtsmarkt:


Weihnachtsstimmung bedeutet für viele: über den Weihnachtsmarkt schlendern, den Geruch von süßem Pfefferkuchen und gebrannten Mandeln in der Nase, bunte Lichter, vielleicht noch die Stimmen des Kinderchors im Hintergrund und natürlich das Glühweinglas in der Hand.
Genau auf so einem Weihnachtsmarkt waren wir, vom 26.11 bis zum 30.11 2009, in Steinhagen.
Doch uns ging es um etwas anderes, um das was Weihnachten wirklich ausmacht, der Grund warum wir Weihnachten feiern: Die Geburt von Jesus Christus! Als Aufhänger hatten wir in der Vorbereitungszeit für diesen Einsatz eine Weihnachtskrippe gebaut in der nur das Jesuskind fehlte. Daneben hatten wir ein Schild mit der Aufschrift: Wer oder was fehlt gestellt.


Diese Szene nutzten wir als Aufhänger um mit Menschen über die eigentliche Bedeutung von Weihnachten ins Gespräch zu kommen. Es war enorm wie viele Menschen stehen blieben und anfingen zu rätseln. Manche tippten, dass der Esel oder ein anderes Tier das sei was fehlte, wieder andere schlugen vor das es doch die Engel seien die fehlten. Die meisten Menschen stutzten ganz schön als wir sie darauf aufmerksam machten, dass das Jesuskind eigentlich fehlte.

Darüber konnten wir direkt in ein Gespräch über die Bedeutung von Weihnachten und das kommen Jesu ins Gespräch starten und von unserer persönlichen Beziehung mit ihm erzählen.
Genauso wie unten vor dem Bus, war oben im Bus immer viel los. Manche der Jugendlichen waren an allen Tagen mindestens einmal im Bus. Besonders denke ich da an eine Gruppe Russlands deutscher Jungen, welcher mir in diesen paar Tagen echt ans Herz gewachsen sind. Ich konnte während der Tage in Steinhagen verschiedene gute Gespräche mit ihnen führen; über tiefgehende und lockerere Themen. Obwohl keiner von ihnen bei uns im Bus eine Entscheidung für ein Leben mit Jesus Christus getroffen hat, fragten sie mich öfter ihnen das Evangeliums anhand unseres Würfels zu erklären.
Der Einsatz in Steinhagen ist im Rückblick ein gelungener gewesen. Besonders war wie Gott uns trotz und manchmal gerade durch das Wetter Menschen in den Bus schickte.


Ich möchte auch Euch für alle Gebete danken und bitten weiterhin für die Menschen, denen wir in Steinhagen begegnet sind zu beten. Besonders dafür, das die Menschen, wenn auch nicht sofort, dann doch im Laufe der Zeit verstehen was Gott ihnen durch das Kommen Jesu anbieten möchte!

Übrigens: entweder kommt unser Herr 2010 zurück - und danach sehne ich mich! - oder es dauert noch eine Weile, dann sollten wir überlegen, ob wir nicht auch bei Euch sein sollten! Aber dafür brauchen wir auch ein Signal von: Euch!

Donnerstag, 3. Dezember 2009

"kümmer Dich mal eben drum..."



Seine Stimme hörte sich etwas verzweifelt an, die Stimme von einem unserer Jungs aus dem Jahresteams. Und ich wußte in dem Moment: dieser Tag beginnt anders als ich es gplant hatte.

Nicht ganz dicht...


war ein Wasserschlauch unter dem Waschbecken. Anstelle dass das Wasser dort heraus kam, wo es heraus kommen sollte, spritzte es dorthin, wo es nicht hingehörte, mitten ins Zimmer. Und natürlich - ich hatte das nicht geplant - traf es auch mich noch kräftig, bevor ich den Zufluß abstellen konnte.

Eigentlich wollte ich doch ganz andere Arbeiten tun, mit Bibel arbeiten und so...und nun lag ich grummelnd und schimpfend (mir Schwoba könnet des...do gohts Schaffa leichter...) unter dem Waschbecken, nass und mich daran erinnernd, mit welchen Vorstellungen ich mal von der Bibeschule in den Dienst gestartet bin, was ich alles für den Herrn tun wollte und ... und dann fiel mir erst später auf, dass Jesus mir geholfen hatte, denn ganz am Anfang sagte ich zu Jesus "Herr, jetzt musst Du mir helfen, das wieder dicht zu bekommen!" Und das hat Jesus auch wirklich getan!

Was lernen wir aus solchen Situationen?

Die meisten geistlichen Lektionen bekommen wir nicht durch intensives Bibelstudium, sondern mitten im Alltag, in den für uns ungeplanten Phasen, die uns meist weniger gefallen, die aber uns doch unter anderem eines zeigen: Jesus Christus ist bodenständig, alltagsbezogen und scheut sich nicht, uns auch mal "nass werden zu lassen". Und dicht ist er auch wieder, der Schlauch unter dem Wasserhahn.

Dienstag, 1. Dezember 2009

"O Du fröhliche"...und das bei schwerem Hagelwetter!


















...ja, das hatten wir unter anderem auch in Steinhagen auf dem Weihnachtsmarkt...aber nicht nur...vor allem waren es viele junge Menschen, die uns auch schon in den letzten Jahren immer wieder besucht hatten, andere, die uns zum ersten Mal besuchten und vor allem gnz viele Menschen, die vor allem vor dem Stall tehen geblieben sind, den wir dabei hatten.

















Es waren vier Männer, an die ich mich unter anderen erinnere und die keine wirkliche Antwort fanden, bis sie drauf kamen: der Esel! Naja, ganz unrecht hatten sie nicht, aber wonach wir fragten, war Jesus! Der hatte auch in ihrem Leben gefehlt, denn ihr bisheriger Lebensstil hatte sie ins Gefängnis gebracht und sie waren nur grad auf dem Weihnachtsmarkt, weil sie einige Stunden Freigang bekommen hatten, aber dann doch wieder dahin zurück mußten, wohin sie eigentlich niemals kommen wollten. Alle hatten nachdenkliche Gesichter, als sie weiterzogen, einer nahm noch mehr mit: eine Bibel! Und was wünsche ich mir für die 4 Männer - und für die viele, die vor der Krippe stehen blieben und nach der Antwort suchten: dass sie doch alle Jesus Christus finden mögen. Dass sie alle verstehen: Jesus Christus ist Gottes liebende Antwort auf das Verhalten von Menschen, die sich nicht für IHN interessieren. Weihnachten - das ist eine Liebeserklärung Gottes an eine Welt, die Ihn eigentlich gar nicht haben will - udn doch erfahren soll, was die Bibel uns bis heute vermitteln will: Gott hat uns noch nicht aufgegeben.















Wir waren gern in Steinhagen - und wir hoffen, auch im nächsten Jahr wieder dort sein zu können! Aber vielleicht gibt es ja noch andere Orte, wo auch ein Weihnachtsmarkt statt findet und wo wir vielleicht auch noch sein sollten...jedenfalls freuen wir uns auf Steinhagen 2010...und auf...?...und wir danken einem starken Steinhagener Team, allen, die uns bekocht haben, die uns umbeten haben, alle, mit denen wir die Zeit auf dem Platz sein konnten: Ihr seid echt spitze!
Und einen lieben Gruß senden wir noch nach Sachsen! Denn vor dort kamen 50 Decken, die uns echt geholfen haben, unseren Gästen mehr als nur einen heißen Tee zu bieten, sondern auch noch eine wärmende Decke! Danke Euch Bautzenern...und vor allem: danke Gott, dass Du Deinen Sohn in unsere Welt gesandt hast! Und danke Jesus Christus, dass Du für uns gestorben bist, auferstanden bist und immer noch Lust hast, uns Menschen zu begegnen, uns zu lieben udn uns zu geben, was wir brauchen: Vergebung, Heilung, Erneuerung und inneren Frieden!